About this Event

„Nichts ist notwendiger als das Überflüssige.“ (Filmzitat aus „Das Leben ist schön“) Anknüpfend an das Thema vom letzten Dance „Into the Wild“, das den Frühling und ein Außer-Sich-Geraten unserer Lebenslust angetriggert hat, wollen wir dieser Ausrichtung mit „(S)ExisDance“ Nachdruck verleihen. Sprießende Knospen, farbenprächtige Frühjahrsblüten, schwärmende Bienen, entrückt-entzücktes Vogelgezwitscher – die Natur lädt uns gegenwärtig förmlich ein, uns an ihrem kreativen Übermut und unerschöpflichen Überfluss zu berauschen. Sie lädt uns ein, ihrer aufblühenden, austreibenden, ausschwärmenden, betörenden, begehrenden, sich verschenkenden Lebenslust nachzueifern. Sie lädt uns ein, ihre vibrierende und erotisierende Existenz anzuerkennen. Sie lädt uns ein, unser begehrendes Mit-Sein & Teil-Dieser-Welt-Sein wahrzunehmen. Sie lädt uns ein, uns als sexuelle Wesen zu begreifen, die kraft dieser Energie in Verbindung gehen wollen. Sie lädt uns ein, dass wir mittels Lebenslust aus uns heraus kommen, uns selbst überschreiten und uns auf’s Kollektiv hin zu bewegen. Sie lädt uns ein, bedingungslos JA zum Leben zu sagen. Mit „(S)ExisDance“ wollen wir zum gemeinsamen Tanz bitten, bei dem nichts unterdrückt werden muss, sondern ausgedrückt werden kann, was in uns ist. Wohlgemerkt geht es dabei nicht um’s beeindrucken, sprich um ein Extra oder Zutun. Die Anspannung, was wir glauben sein zu müssen, darf sich gerne lösen und einer Entspannung weichen, die eintritt, wenn du dir erlaubst zu sein, wer du bist. Mit „(S)ExisDance“ würdigen wir die allen Lebewesen gemeinsame erotische Körperintelligenz, welche sich ihrer Lebenslust bewusst ist und sich als Teil eines größeren Ganzen wahrnimmt. Mit „(S)ExisDance“ sagen wir: „Auszudrücken und zu tanzen, was – und zwar egal was – in dir ist, ist sexy!“ Unsere erotisierendes & berauschendes Tanzritual läuft wie folgt ab: 16.30 Uhr - Ankommen in Stille Nachdem im Alltag oft wenig bis gar keine Zeit zum Ankommen, Erden und Still-Werden ist, betonen wir den passiven Anfang der Reise, bei dem augenscheinlich nichts passiert und doch bereits vieles auf den richtigen Weg gebracht werden kann. Begleitend wird es Helferleins geben, die dich zur Unterstützung deines bloßen So- und Da-Seins räuchern. Außerdem lädt ein liebevoll gestalteter Altar ein dich auszurichten, um dein Bewusstsein auf das zu lenken, das du zu transformieren gedenkst. Entscheidend für das Kommende ist deine Präsenz. 17 Uhr - Anfangskreis & Einleitung vom Master of Ceremony Jörg EigenBauer sowie anschließende Tanzeinführung mittels Bewusstseins- und Bewegungsübungen angeleitet von Susan Raven (https://www.ajuni.at) 17.20 Uhr - DJ Set von Guy Barrington aka DJ Colibri Guy has been working internationally with Conscious Dance & Music for 30 years and continually enjoys the transformational effect of working with music as medicine. In his view our bodies, our biochemistry, our emotion, is moved and renewed through a carefully crafted Dance Journey. The tribal experience is especially important to him, to meet in heart and harmony to support the celebration of life. Guy has backgrounds in Meditation, Martial Arts, Shamanism, Tantra, Conscious Communication and Conscious Creativity and weaves these energies into his DJ sets. https://www.facebook.com/guybarrington https://soundcloud.com/user-369813783 19.30 Uhr - Live Soundjourney mit Gerhard Hajny Geb. 1959 in Wien, Singer-Songwriter und Folkmusiker mit Liveauftritten seit 1982. Singkreisleiter mit Kraftliedern, Healingsongs, Mantras und eigenen Kreationen, Flötenbauer, Visionssuche-, Ritual- und Klangreisebegleiter. Keep singing, swinging & fluting. CD’s „Seelenklang“, „Hier & Jetzt“. www.mylifeismusicandmore.at https://www.youtube.com/user/mylifeismusicandmore https://www.facebook.com/mylifeismusicandmore/ 20 Uhr - Abschlusskreis und Ende des Rituals 20.15 bis 21 Uhr - Feedback Möglichkeit für Feedback von Teilnehmer*innen ans Team beim Altar sowie Open Space für Alle zum Austauschen & Connecten ___________________________________________________ Das Projekt wird geleitet von: - Mag.a Susan Meier-Preuß ist ausgebildete Kundalini-Yoga Lehrerin (https://www.ajuni.at/), Systemisch integrative Sozialtherapeutin, Tanzpädagogin, Seelentänzerin, schamanische Wegbegleiterin und Co-Leiterin des Ecstatic Dance St.Pölten - Jörg Eigenbauer, Bachelor of Arts of Social Sciences, Körper- & Bewusstseinscoach, Grinberg Praktiker, Psychonaut, Gründer & Projektleiter des Ecstatic Dance St. Pölten __________________________________________________ Allgemeine Infos und Infrastruktur vor Ort: - Der Saal der Begegnung ist barrierefrei. Menschen aller sexueller, kultureller, religiöser Orientierungen tanzen mit uns. Auch Kinder sind sehr willkommen, wobei Indoor Ecstatic Dances nur bedingt kindertauglich sind (aufgrund der Dauer des Rituals, der Lautstärke der Musik und des ekstatischen Tanzens der Erwachsenen). Für Kleinkinder bitte unbedingt Gehörschutz mitbringen. - Unser Dancefloor im Saal der Begegnung ist barfussfreundlich. Wir tanzen ohne Schuhe. - Die Adresse lautet Gewerkschaftsplatz 2, 3100 St. Pölten (direkt beim Hauptbahnhof St. Pölten) - Toiletten und Garderobe vorhanden - Bitte eigene Wasserflasche mitnehmen - Eigene Matte bzw Decke für's Ankommen in Stille und für die Soundjourney empfohlen - Keine Voranmeldung erforderlich - Wir bitten um freie Spenden zur Deckung der Veranstaltungskosten _________________________________________________________ Die freundlich unterstützende und kooperierende Behörde dieser Veranstaltung ist das Büro für Diversität St. Pölten (https://www.facebook.com/diversity.stp/). __________________________________________________________ Allgemeines zu Ecstatic Dance: Ecstatic Dance ist eine weltweite (Barfuß)Tanz-Bewegung, die sich in Städten auf der ganzen Welt – von New York über Maui in Hawaii, Berlin, Barcelona, Amsterdam und vielen mehr – etabliert hat. Jeder Ecstatic Dance ist dabei etwas anders und hat ein gewisses Etwas. Aber jeder Ecstatic Dance ruft uns ins Gedächtnis, dass das schöpferische Potential in der Gemeinschaft liegt. Hier gibt’s einen kleinen Einblick in einen Ecstatic Dance in Guatemala: https://www.youtube.com/watch?v=h3b3WzG9w9s Unsere Intention der Ecstatic Dances in St. Pölten ist es, gemeinsam mit euch einen Raum zu eröffnen, in dem sich Menschen jeden Alters und jeden Hintergrundes möglichst ungezwungen, vorurteilsfrei und barrierefrei bewegen können - sowohl innerlich im eigenen Spüren, als auch äußerlich im Ausdruck und im wechselseitigen in Kontakt bringen dieser Gefühle. Ecstatic Dance ist ein Event, das durch bestimmte Richtlinien Workshop- bzw. Ritual-Charakter hat, dadurch aber nicht einschränken will, sondern durch diesen klaren Fokus sichere Erfahrungsräume ermöglicht, die auf konventionellen Veranstaltungen so nicht zu finden sind. Die 3 wichtigsten Richtlinien lauten: - Kein Sprechen am Dancefloor (um weniger im Kopf und mehr im Körper zu sein) - Achte deinen und den Raum der anderen (um sich in Vertrauen der Erfahrung hingeben zu können) - Kein Alkohol und keine Drogen (um die Erfahrung so wie bewusst wie möglich zu erleben) Mittels der ersten Richtlinie – Kein Sprechen am Dancefloor – wird der Fokus des Abends klar auf das Spüren des eigenen Körpers und dessen Bewegungen gelenkt. Auch alle Menschen, die kein Deutsch sprechen, können dadurch voll integriert teilnehmen. Durch die zweite Richtline - Respektiere deinen Raum und den Raum der anderen - kreieren wir gemeinsam einen Safe Space zum Miteinander-Tanzen. Manche Menschen kommen um Contact-Improvisation auszuüben, manche surfen durch den Dancefloor von Interaktion zu Interaktion, und wieder andere wollen einfach nur sich selbst spüren und für sich selbst tanzen. So oder so - bitte respektiere den Raum des jeweils anderen. Sicher sind Begegnungen am Dancefloor und das Tanzen inmitten von vielen lieben Menschen wichtige Aspekte von jeder Tanzveranstaltung. Wir wollen aber betonen, dass es bei Ecstatic Dances NICHT – wie oft beim normalen Weggehen – um's flirten und kennenlernen geht. Sicher kann und darf das passieren. Es geht uns aber darum, dass sich alle Teilnehmenden (insbesondere Frauen) bei uns sicher fühlen und wissen, dass es vollkommen okay ist, wenn sie alleine tanzen wollen. Schließlich die dritte Richtlinie: Bitte kein Alkohol und keine Drogen vor und während der Veranstaltung. Warum? Um einen möglichst klaren sowie bewussten Raum zu ermöglichen, an dem wir uns an Musik und Bewegung berauschen. Wir öffnen und betreten individuelle und kollektive Erfahrungsräume, in denen wir ein Höchstmass an Achtsamkeit und Bewusstsein von allen Beteiligten benötigen. Danke für Euren Respekt diesem Vertrauensraum gegenüber.

Dance Styles

Ecstatic Dance (70%)
Contact Improvisation (30%)

Organizer

S

Susan Raven Tlachtga

G

Gerhard Hajny

R

Riccy Sundara

E

Ecstatic Dance St. Pölten

A

Andreas Oberenzer