About this Event
Ich freue mich sehr, dass Ralf Jaroschinski wieder in Aachen mit uns tanzen wird und uns in seinem sehr persönlichen Unterrichtsstil unterrichten wird :-)) Ralf unterrichtet weltweit CI und ist ein sehr erfahrener, charismatischer und empathischer Lehrer. Es ist ein Genuss, mit ihm zu tanzen, ihn zu erleben und von ihm zu lernen.
Wann:
04.12. 19.00-21.30 Uhr Jam
05./06.12. 11.00-17.00 Uhr Workshop
Wo:
Kulturhaus Barockfabrik, Löhergraben 22
Kosten:
130-160 Euro Vollzahler, nach fairer Selbsteinschätzung
100 Euro Studierende
Anmeldungen an [email protected]
Die Teilnahme geschieht auf eigenes Risiko. Die Plätze sind begrenzt.
Stornierung: Solltest Du von der Anmeldung zurücktreten, bekommst Du vom Workshopbeitrag:
Bis 4 Wochen vorher bekommst du 80% zurück, bis 2 Wochen vorher bekommst du 50% zurück. Danach wird die volle Teilnahmegebühr fällig.
Das Stellen einer Ersatzperson ist möglich.
Sollte der Workshop abgesagt werden müssen, bekommst du dein Geld zurück.
Zum Workshop (english below):
In der Monophonie (Einstimmigkeit) gibt es nur eine einzige Melodielinie: Die Musizierenden spielen oder singen dieselben Töne ohne jegliche Abweichungen, allenfalls in Oktavabständen, die aufgrund ihrer natürlichen Konsonanz immer noch als kongruent wahrgenommen werden. In der Polyphonie (Mehrstimmigkeit) hingegen erklingen mehrere eigenständige und gleichberechtigte Melodien gleichzeitig; eine eindeutige Hauptstimme lässt sich dabei nicht ausmachen.
In diesem Workshop übertragen wir diese musiktheoretischen Prinzipien nun in die Kontaktimprovisation: Wir werden erforschen, wann „monophone“ Bewegungen der Partnerpersonen sinnvoll oder gar notwendig sind, und ab welchem Punkt sie ihre Spannung verlieren. Ebenso werden wir untersuchen, ob polyphone Scores zwangsläufig in turbulentes Chaos führen, oder ob sie nicht auch Räume eröffnen können, in denen sich die Tanzenden gegenseitig inspirieren, unterstützen und aufeinander beziehen, ohne ihre Gleichberechtigung und Individualität aufgeben zu müssen. Die Tanztexturen dieses Workshops werden zwischen Einfachheit und Vielschichtigkeit, zwischen Synchronität und Unabhängigkeit oszillieren. Dabei werden wir mit Sicherheit neue Perspektiven finden und überraschende Erkenntnisse gewinnen.
In monophony (single-voice texture), there is only one melodic line: the performers play or sing the same notes without deviation—or at most at octave intervals, which, due to their natural consonance, are still perceived as congruent. In polyphony (multi-voice texture), by contrast, several independent melodies of equal importance sound simultaneously; no single, distinct main voice can be identified.
In this workshop, we will apply these music-theory principles to contact improvisation: we will explore when "monophonic" movements between partners make sense—or are even necessary—and at what point they lose their tension. We will also examine whether polyphonic scores inevitably descend into chaotic turbulence, or whether they can instead open up spaces where dancers inspire, support, and relate to one another without sacrificing their equality or individuality. The movement textures in this workshop will oscillate between simplicity and complexity, between synchronicity and independence. In doing so, we will undoubtedly discover new perspectives and gain surprising insights.
Dance Styles
Contact Improvisation (100%)
Pricing
Studierende:€100.00
Vollzahler:€145.00
Organizer
C
